Medizin.
Virtual Reality Apps in der Medizin

mQm - Virtual Reality in der Operationsplanung
Die Virtual Reality Lösung mindQ medical - mQm ist eine interaktive 3D-Simulationssoftware basierend auf CT oder MRT Daten. Mittels Room Tracking ist der Chirurg in der Lage, sich eigenständig in der Simulation zu bewegen und erhält jederzeit einen frei wählbaren Blickwinkel auf das generierte 3D-Modell.


Video: mQm - Virtual Reality in der Operationsplanung basierend auf MRT/CT-Daten

Mit den Motion Controllern des Systems kann der Operateur das Modell frei skalieren, drehen, rotieren, highlighten, vermessen und Points of Interest markieren. Auf diese Art und Weise können Chirurgen verschiedene operative Ansätze im Vorfeld der Operation effektiv planen und die beste, minimal-invasivste und zugleich Ressourcen schonendste Lösung finden.

Vorteile:

eyeTrax - Untersuchung und Therapie neurologischer Erkrankungen
Für die Untersuchung neurologischer Erkrankungen hat mindQ das System eyeTrax entwickelt. Die dreidimensionale Simulationssoftware misst und prüft eine Vielzahl an visuellen Leistungsfähigkeiten mit Hilfe des integrierten hochentwickelten Eye Tracking Systems.


Video: eyeTrax - Simulation, Messung, Aufzeichnung der Augenbewegung

Die aktuelle Forschung belegt, dass über die Erkennung abnormaler Augenbewegungen viele neurologische Erkrankungen diagnostiziert werden können.

Die Untersuchungen basieren dabei auf der Auswertung der Augenbewegungen in Korrelation zu den durch die Simulation erzeugten visuellen Reizen. Die Präzision der Pupillendetektion beträgt +/- 0,08 Grad bei einer Genauigkeit von 0,6 Grad. Die Tracking Frequenz liegt bei 120 HZ. Neben der Pupillengröße im Millimeterbereich werden sowohl die Blickrichtung, schnelle Augenbewegungen (Sakkaden) und Lidschlüsse, für beide Augen getrennt, erkannt und aufgezeichnet.


Video: Kopfverletzungen im Fußball - Dr. Helge Riepenhof im NDR-Sportclub

Mild Traumatic Brain Injury (mTBI):
Gehirnerschütterungen (concussion) im Sport sind nicht erst seit der Kopfverletzung von Christoph Kramer im Weltmeisterschaftsfinale 2014 in Brasilien im Fokus der sportmedizinischen Untersuchungen.
Sogenannte „leichte“ Schädelhirntraumen/ Gehirnerschütterungen im Sport werden oftmals nicht erkannt bzw. häufig bagatellisiert und deshalb nicht entsprechend therapiert. Die Betroffenen werden somit zu schnell wieder in den Trainings- und Wettkampfprozess integriert.


Video: eyeTrax im Einsatz bei der AIBA Box WM 2017 Hamburg

Video: Bericht zu eyeTrax im NDR Sportclub 2017 mit Gerhard Delling

eyeTrax wird eingesetzt, um diese "leichten" Gehirnerschütterungen (mTBI) zu identifizieren, zu quantifizieren und den Einfluss auf die Reaktionszeit sowie das menschliche visuelle System zu untersuchen.