Medizin.
Virtual Reality Apps in der Medizin

mQm - Virtual Reality in der Operationsplanung
Die Virtual Reality Lösung mindQ medical - mQm ist eine interaktive 3D-Simulationssoftware basierend auf CT oder MRT Daten. Mittels Room Tracking ist der Chirurg in der Lage, sich eigenständig in der Simulation zu bewegen und erhält jederzeit einen frei wählbaren Blickwinkel auf das generierte 3D-Modell.


Video: mQm - Virtual Reality in der Operationsplanung basierend auf MRT/CT-Daten

Mit den Motion Controllern des Systems kann der Operateur das Modell frei skalieren, drehen, rotieren, highlighten, vermessen und Points of Interest markieren. Auf diese Art und Weise können Chirurgen verschiedene operative Ansätze im Vorfeld der Operation effektiv planen und die beste, minimal-invasivste und zugleich Ressourcen schonendste Lösung finden.

Vorteile:

eyeTrax - Analyse schneller Augenbewegungen in Virtual Reality
Für die Untersuchung und Analyse der Okulomotorik (Augenbewegungen und der Pupillenfunktion) hat mindQ das System eyeTrax entwickelt. Mittels Hochleistungs-Eye-Tracking-Kameras – integriert in eine Virtual-Reality-Brille – werden die Augenbewegungen präzise erkannt und mithilfe der eyeTrax-Software vielfältig ausgewertet. Die Ergebnisse dokumentieren mögliche Defizite der okulomotorischen Funktionen, welche auch im Profi-Sport von großer Bedeutung sind.


Video: eyeTrax - Simulation, Messung, Aufzeichnung der Augenbewegung

Die Okulomotorik wird anhand einer 3D-Simulation, die visuelle Reize gezielt und reproduzierbar auslöst, getestet. Die Hochleistungs-Eye-Tracking-Kamers erfassen die Augenbewegungen und die Pupillenreaktionen beim Verfolgen und Suchen von bewegten Objekten sowie Lichtreizen, indem durch Computer-Vision-Algorithmen die Pupille im Videobild erkannt und verfolgt wird. Die 3D-Simulation misst, im Gegensatz zu bildschirmbasierten Systemen, zudem die Akkomodationsleistung (Konvergenz und Divergenz).

eyeTrax kombiniert eine Reihe von hochentwickelten Algorithmen und wertet die Ergebnisse für beide Augen separat aus. Unterschiedliche Messungen können intraindividuell verglichen werden. Durch die reproduzierbaren und objektivierbaren Daten sind Rückschlüsse auf die kognitive Funktion des Gehirns möglich.


Video: Kopfverletzungen im Fußball - Dr. Helge Riepenhof im NDR-Sportclub

Mild Traumatic Brain Injury (mTBI):
Gehirnerschütterungen (concussion) im Sport sind nicht erst seit der Kopfverletzung von Christoph Kramer im Weltmeisterschaftsfinale 2014 in Brasilien im Fokus der sportmedizinischen Untersuchungen.
Sogenannte „leichte“ Schädelhirntraumen/ Gehirnerschütterungen im Sport werden oftmals nicht erkannt bzw. häufig bagatellisiert und deshalb nicht entsprechend therapiert. Die Betroffenen werden somit zu schnell wieder in den Trainings- und Wettkampfprozess integriert.


Video: eyeTrax im Einsatz bei der AIBA Box WM 2017 Hamburg

Video: Bericht zu eyeTrax im NDR Sportclub 2017 mit Gerhard Delling

eyeTrax führt mit renommierten Wissenschaftlern Studien zur Diagnose leichter Schädel-Hirn-Traumen mit Hilfe der Eye-Tracking- und Virtual-Reality-Technik durch. In Kooperation mit klinisch tätigen Wissenschaftlern und Sportärzten werden neuro-ophthalmologische Parameter in der Akutphase nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma erfasst und hinsichtlich ihrer Sensitivität und Spezifität für die Diagnose eines leichten Schädel-Hirn-Traumas bewertet.

Diese Parameter sollen die diagnostische Sicherheit mittels objektivierbarer funktioneller Parameter bei leichten Schädel-Hirn-Traumen verbessern. Die Spezifität der Methode ist auch für die optimale Steuerung eines Heilverfahrens und damit für die Entscheidung über eine berufliche Wiedereingliederung von großer Bedeutung. Das Verfahren zur Zulassung als Medizinprodukt der Klasse 1 ist in Deutschland (okulomotorische Leistungsdiagnostik) und in den USA bereits eingeleitet.